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Stauder im Wandel der Zeit

Von der Gegenwart bis zu den Anfängen

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Heute - Moderne trifft Tradition

Stauder steht für charaktervolles Bier, gebraut mit Tradition, Erfahrung und Innovationsfreude – im Herzen des Ruhrgebietes.

Es wird beständig in die moderne Brautechnologie investiert – nicht, um Tradition zu ersetzen, sondern um sie auf höchstem Niveau fortzuschreiben.


2017 - 150 Jahre Stauder

Ein stolzes Jubiläum: Seit eineinhalb Jahrhunderten steht Stauder für ehrliches Bier aus dem Revier – gebraut mit Leidenschaft und familiärer Hingabe.

150Jahre
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2005 - Die sechste Generation

Über die Generationen hinweg ist es gelungen, das Unternehmen immer weiter auszubauen und Stauder als hochwertige Marke zu profilieren.

Seit 2005 leiten die Vettern Dr. Thomas Stauder und Diplom Brau-Ingenieur Axel Stauder das Familienunternehmen. Gemeinsam mit über 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen sie auf Qualität, persönlichen Kundenkontakt und bekennen sich zu Ihrer Heimat im Ruhrgebiet. 

In einer Zeit der Globalisierung und Konzernübernahmen bleibt Stauder unabhängig. Die Familie entscheidet sich bewusst für Qualität und familiäre Führung.

Axel und Thomas Stauder stehen lächelnd in Anzügen vor einer Backsteinwand mit dem Schriftzug „Stauder Pils“. Beide tragen Hemd und Krawatte und wirken freundlich und professionell. Das Foto wurde auf dem Gelände der Privatbrauerei Stauder aufgenommen.
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1960er -2000er - Die fünfte Generation

Mit Dr. Claus Stauder und Rolf Stauder, den ältesten Söhnen von Dr. Hans-Jacob Stauder, übernimmt erstmals ein Brüderpaar die Leitung.

Unter der Führung von Dr. Claus Stauder und Rolf Stauder entwickelt sich das „Kumpelbier“ der Essener zu einer überregional bekannten Marke – liebevoll „Die kleine Persönlichkeit“ genannt.


Zwei ältere Männer in Anzügen stoßen mit Biergläsern an und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Backsteingebäude mit der Aufschrift ‚Stauder Pils – Die kleine Persönlichkeit‘ zu sehen.
Historische Aufnahme von Mitarbeitern der Privatbrauerei Stauder beim Verladen von Bierkisten auf einen Lieferwagen – die Männer lachen und arbeiten zwischen gestapelten Flaschen und Holzkisten im Hof der Brauerei.

1950er-1970er - Wirtschaftswunder und Fortschritt

Stauder modernisiert seine Anlagen, investiert in Abfülltechnik und Logistik. 

Stauder Pils etabliert sich als fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen im Ruhrgebiet.

1930er-1960er - Die vierte Generation

Mit Dr. Hans-Jacob Stauder führt ein promovierter Jurist die Brauerei. Nach harten Jahren des Wiederaufbaus profitiert die Brauerei vom deutschen Wirtschaftswunder der 1950er-Jahre. Der industrielle Aufschwung im Ruhrgebiet mit vielen durstigen Arbeitern kommt auch in der Brauerei Stauder an. 

Zum 100-jährigen Firmenjubiläum schenkt die Stadt Essen der Brauerei den Straßennamen „Stauderstraße“.

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Caspar Stauder mit seiner Ehefrau – Porträt des Ehepaars aus der dritten Generation der Familie Stauder, die die Brauerei führten. Historische Studioaufnahme.

1916-1950er - Die dritte Generation

Caspar Stauder hat die Leidenschaft für das Bierbrauen von seinem Vater Jacob geerbt. 

1916 übernimmt er die Leitung der Familienbrauerei inmitten des Ersten Weltkrieges. Er führt diese souverän durch die Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise.

Während des Zweiten Weltkriegs - mit all seinen katastrophalen Folgen- wurden die Gebäude der Brauerei nicht zerstört. Aufgrund des Rohstoffmangels konnte lange Zeit nicht produziert werden.

Die Familie führt den Betrieb mit Entschlossenheit weiter und kann nach und nach die Produktion wieder in Gang setzen.

Dem unternehmerischen Geschick von Caspar Stauder ist es zu verdanken, dass die Brauerei zu bedeutender Größe heranwuchs.

1900-1930 - Aufschwung im Industriezeitalter

Mit dem Wachstum des Ruhrgebiets wächst auch die Nachfrage nach Stauder-Bier. Die Produktion wird erweitert, technische Neuerungen halten Einzug, und der Name „Stauder“ wird über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Stauder entwickelt sich zu der größten Privatbrauerei des Stadt- und Landkreises Essen.

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1888-1916 - Die zweite Generation

Nach dem Tod seines Vaters Theodor übernimmt Jacob Stauder allein die Geschicke der Brauerei. Er ergreift die Gelegenheit, das bislang angepachtete Land zu kaufen und trägt im Jahr 1888 die Brauerei unter seinem Namen in das königlich Preußische Firmenregister ein.

Gemeinsam mit seiner Frau Katharina baut er die Brauerei kontinuierlich aus und passt sie an den technischen Fortschritt an. Zudem betreiben die beiden Landwirtschaft und einen Brauereigasthof.

1873 - Ein neues Zuhause in Altenessen

Theodor zieht mit seiner Familie nach Altenessen, das damals noch eine eigenständige Stadt gewesen ist. Gemeinsam mit seinem ältesten Sohn Jacob legt er dort den Grundstein für die heutige Brauerei.  Sie pachten eine Hausbrauerei an der Bruckmannstraße an, die heute Stauderstraße heißt.

Historische Luftaufnahme der Privatbrauerei Stauder in Essen mit Produktionsgebäuden, Schornstein und umliegenden Wohnhäusern – Aufnahme aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Historische Aufnahme des Brauereigründers Theodor Stauder mit seiner Ehefrau und ihren vier Söhnen; das Ehepaar sitzt vorn, die Söhne stehen in dunklen Anzügen dahinter.

1867 - Die Gründung

Der gelernte Bierbrauer und Fassbinder Theodor Stauder verlässt seine bayerische Heimat, um in Essen Fuß zu fassen. Er pachtet eine kleine Hausbrauerei an der Steeler Straße und beginnt dort, untergäriges Bier zu brauen. Die in Essen bisher neuartige Brauweise gefällt den durstigen Arbeitern. So wurde die Basis einer langen Brautradition der Familie Stauder in Essen geschaffen.

Historische Abbildung der Privatbrauerei Stauder in Essen mit dem alten Brauereigebäude, Schornstein und Lkw unter einer Bogenhalle.